Aktuelle Forschungsprojekte

 

Market Access Management für Pharma- und Medizinprodukte

 

Market Access Management verstanden als Management des Zusatznutzens

Mit den gravierenden Veränderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Arzneimittelindustrie im Rahmen der Einführung des AMNOG im Jahr 2011 erhielt der Market Access einen erheblichen Bedeutungszuwachs. Nach anfänglichen Anpassungs-, Lern- und Gewöhnungseffekten scheint es so, dass sich die Hersteller mit den spezifischen Anforderungen und Vorgaben arrangiert haben. Gleichwohl sind mancherorts Zweifel angebracht, ob stets mit genügender Weitsicht einerseits und präziser Detailschärfe andererseits das Nutzendossiers erstellt und der gesamte Market Access Prozesses geplant und durchgeführt werden. Ausgehend von dieser grundlegenden These zeigt das Autoren-Team rund um Herausgeber Prof. Dr. Ralph Tunder die vielfältigen Herausforderungen eines zukunftsweisenden Market Access Management auf. Demnach beschränkt sich das Grundlagenbuch nicht nur darauf, Market Access Management mit Fragen der Zulassung und Erstattung gleichzusetzen. Vielmehr liegt dem Buch das Verständnis zugrunde, dass Market Access Management zum einen den Zugang und die Erstattung von neuen Arzneimittel und Medizinprodukten sowie von neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden verantwortet und zum anderen darüberhinausgehend den Entwicklungs- und Vermarktungsprozess eines Produktes oder einer Methode mit dem strategischen Ziel unterstützt, einen Zusatznutzen zu finden, zu begründen und zu verteidigen. Kurzum: Market Access Management wird als Management des Zusatznutzens verstanden. Eine durchaus ambitionierte Sichtweise, die sich der Herausgeber und sein Autorteam zu eigen machen, gleichwohl damit aber zu verstehen wissen, überaus interessante und erkenntnisreiche Zusammenhänge zu verknüpfen und wesentliche Erfolgsfaktoren aufzuzeigen.

 

Über den Tellerrand hinaus

Der Aufbau des Buches orientiert sich auf einen eigenständigen, prozessualen Managementansatz von Market Access, der zu Beginn vom Herausgeber in einem Grundlagenkapitel anschaulich hergeleitet wird. Nicht ganz schlüssig ist, warum die erste Phase des Managementprozesses im Rahmen des Pre-Launch, das sogenannte „Market Finding", als eigenständiges Kapitel ausgeklammert wird. Die weiteren Phasen des Market Access Management – „Market Initiation", „Market Entry" und „Market Development" – stellen die Teile 2 bis 4 des Buches dar. Umschlossen werden diese Teile durch die Perspektive (Teil 1) und Spezifikationen (Teil 5) des Market Access Management. Jeder einzelne Teil des Buches setzt besondere Schwerpunkte und greift spezifische Themen auf. Die Abfolge der einzelnen Themen beansprucht nicht, den chronologischen Verlauf des Market Access Prozesses exakt abbilden zu wollen. Eine inhaltliche und formale Trennschärfe der einzelnen Kapitel wäre dem Buch auch nicht dienlich gewesen. Gerade das Zusammenspiel der insgesamt 28 Kapitel, das sich auf insgesamt 524 Seiten erstreckt, schafft ein umfassendes Bild von Market Access Management und gibt doch den Autoren noch so viel Freiraum, dass sie ihre spezifischen Beiträge mit einer eigenständigen Robustheit ausstatten. Diese gelungene Symbiose erlaubt einem, dass Buch chronologisch oder auszugsweise zu lesen.

 

Werkzeuge für die Praxis

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Fachgesellschaft für Market Access e.V. ist ein Fachbuch entstanden, das Leserinnen und Lesern interessante Einblicke in die Materie vermittelt und zudem das notwendige Rüstzeug bei der konkreten Umsetzung der dargestellten Instrumente und Verfahrensweisen erläutert. In diesem Kontext wird zudem fundiertes Hintergrundwissen vermittelt. Auf Grundlage von Beiträgen führender Experten zum Market Access Management, gelingt es so ein Nachschlagewerk und einen Impulsgeber für Market Access Manager und Interessierte zu gestalten. Da das Buch aus der Hand von Fachexperten kommt, ist es wenig verspielt und trotzdem sehr gut lesbar. Die Praxisbezüge ergeben sich beim Lesen in der Verbindung zum eigenen Arbeitsalltag, wodurch sich das Wissen sehr schnell auf eigene Fragestellungen in der Praxis anwenden lässt.
Wo Licht ist, gibt es aber auch Schatten. Die hohe Dynamik, die den Market Access zugrunde liegt, bringt es mit sich, dass Rahmenbedingungen sich schnell ändern und dadurch das Markte Access Management sich kontinuierlich neu ausrichten muss. In diesem Falle werden dem Buch seine Grenzen gesetzt. Eine gedruckte Publikation, dazu noch in Abstimmung mit insgesamt 43 Autoren braucht Zeit, die eigentlich das Market Access Management nicht hat. Insofern sollte die Publikation auch als Grundlagenbuch verstanden werden und nicht als punktuelle Momentaufnahme.
Dem Buch ist eine interessierte Leserschaft und ein breites Echo in der Market Access Community zu wünschen. Es verdient als Impulsgeber einen Platz auf dem Schreibtisch des Market Access Manager und später als Nachschlagewerk im Bücherregal.

 

Alle weiteren Informationen sowie die Möglichkeit zum Kauf des Buches finden Sie hier.

 


Entlassmanagement als Chance?

 

Der Rahmenvertrag Entlassmanagement zwischen dem GKV-Spitzenverband, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Deutschen Krankenhausgesellschaft e.V. stellt Krankenhäuser vor große Herausforderungen. Das Projekt sektorenübergreifendes Entlassmanagement am St. Josefs-Hospital Rheingau, unter der Führung von Jens Gabriel, verspricht nicht nur eine dem Willen des Gesetzgebers entsprechende Umsetzung, sondern auch einen darüber hinaus gehenden Patientennutzen, welcher sich aus einheitlichen Prozessen sowie der Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsnetz Rheingau e.V. ergeben soll.

 

Die wissenschaftliche Evaluation übernimmt das Health Care Management Institute der EBS Universität.

 

Eine hierzu verfasste Mitteilung von Prof. Dr. Ralph Tunder, Jens Gabriel und Pavel Vitis steht unter folgendem Link zum Download bereit.



COVID-19: Maßnahmen und Simulationsmodelle

Die Zahlen stammen nicht vom Virus, die Zahlen werden von den Menschen gemacht. Die statistische Berichterstattung hinsichtlich der Entwicklungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie unterscheidet sich sowohl interinstitutionell als auch international: Die Werte der Johns Hopkins University und des Robert-Koch-Instituts weichen voneinander ab, die auf die verschiedenen Länder und Regionen bezogenen Kennzahlen widersprechen sich und die Prognosen über den weiteren Verlauf der Pandemie und deren Auswirkungen sind breit gefächert. Während ausschließlich die Anzahl der intensivmedizinisch betreuten Patienten präzise bestimmbar ist, stellt sich somit die Frage, inwieweit die Statistiken belastbar und vergleichbar sind. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie basieren auf Berechnungen von Simulationsmodellen mit vorab definierten Modellparametern, die ihre Grundlage in belastbaren Kennzahlen und Annahmen finden müssen. Was ist die Folge von unpräzisen Zahlen und Annahmen, die zwar plausibel sind, aber von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen?

 

Das Virus SARS-CoV-2 bedroht mit der von ihm ausgelösten COVID-19-Pandemie die Gesundheit der Weltbevölkerung. Mit der sogenannten Suppression einerseits und der Mitigation andererseits werden zwei grundsätzliche Handlungsstränge in der Bekämpfung einer Pandemie verfolgt.

 

Im Rahmen ihres Diskussionspapiers untersuchen die Autoren Tunder, Dierkes und Vitis des Health Care Management Institutes beide Strategien hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit im Rahmen der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie und geben darüberhinaus einen ersten Ausblick, welche Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Eindämmung der Virusausbreitung notwendig sind.

 

Das Diskussionspapier ist als PDF über folgenden Link abrufbar:

COVID-19: Maßnahmen und Simulationsmodelle

 

Wir freuen uns, wenn Sie der Diskussion beitreten und uns Ihre Einschätzung zukommen lassen.


 

Das Health Care Management Institute (HCMI) an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht (vormals: European Business School) mit Sitz im Schloss Reichartshausen geht von einem ganzheitlichen Ansatz aus und hat einen Blick auf alle Organisationen des Gesundheitswesens und der Gesundheitsökonomie: Von den Dienstleistungsbetrieben (z.B. Krankenhäuser, ambulante Arztpraxen, medizinische Versorgungszentren und Krankenversicherungen) bis hin zu Industriebetrieben (z.B. Medizintechnik, Biotechnologie, Pharmaindustrie) und den verschiedenen politischen Organisationen und Gremien (etwa Gemeinsamer Bundesausschuss).


Es wird nach Lösungen zum Wohle der Patienten, Versicherten und Mitarbeiter gesucht – beispielsweise für manche Fehlversorgung chronisch Kranker durch eine ungenügende Abstimmung zwischen den kurativ handelnden Akteuren (Integrative Versorgung, Managed Care) oder für manche finanzielle Defizite durch eine unzureichende strategische Planung oder für manche Konflikte durch eine nicht auf die speziellen Erfordernisse angepasste Führung.

Das HCMI arbeitet nicht nur an Lösungswegen für das Gesundheitsmanagement, sondern vermittelt diese auch! Mit den zahlreichen Partnern und Fachexperten aus Wissenschaft und Praxis hat das HCMI in den letzten fünfzehn Jahren einen besonderen Ruf in der Wissensvermittlung errungen.

Werden Sie Teil unserer besonderen EBS-Community! Absolvieren Sie Ihre Weiterbildung auf Universitätsniveau!

Die post-graduierten Studiengänge Gesundheitsökonomie und Executive MBA Health Care Management sowie der Studiengang Market Access Management haben mit über eintausend Absolventen ein Netzwerk erfolgreicher Führungspersönlichkeiten geschaffen, das sich über ganz Deutschland erstreckt!
 
Wir laden Sie herzlich ein, Teil des Netzwerkes zu sein. Besuchen Sie unsere Präsenzveranstaltungen und machen Sie sich einen Eindruck über die Vorteile eines gemeinsamen Lernens und Diskutierens in Kleingruppen face-to-face.

Nichts geht über den persönlichen Kontakt und Erfahrungsaustausch - Wir freuen uns auf Sie!

 

Impulse

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PD Dr. med. Gerd Albuszies, MBA

Authentizität

"Die Frage lautete für mich nicht ob, sondern wann und wo eine hochwertige Qualifikation in der Gesundheitsökonomie zu erwerben ist. Die passenden Antworten findet man im Studium zum Executive MBA Health Care Management..."
Absolventenstimmen


PD Dr. med. Gerd Albuszies,
MBA
Chefarzt
GPR Klinikum GmbH
MBA Absolvent 2012
Health Care Management Institute
Diplom Betriebswirt Jens Gabriel, MBA

Management

"Gutes und richtiges Management ist das Fundament einer jeden Unternehmung. Das MBA Studium an der EBS hat mich optimal auf die Herausforderungen von Managementpositionen im Gesundheitswesen vorbereitet..." Absolventenstimmen

Diplom Betriebswirt
Jens Gabriel, MBA

Geschäftsführer
MuM - Medizin und Mehr e. G.
MBA Absolvent 2011
Dr. med. Thomas Massa

Fachkompetenz

"Das von mir an der EBS erworbene Fachwissen kann ich in vollem Umfang nutzen und hat mir inzwischen beeindruckend geholfen, steuernd in Entwicklungen des Gesundheitsmarktes einzugreifen."
Absolventenstimmen

Dr. med. Thomas Massa, GÖ

leitender Arzt, Klinikum Frankfurt Höchst gGmbH, Gesundheitsökonom (EBS) Absolvent 2013

Dr. med. Claudia Pötzsch, MBA Student 2013

Karriere

"Unter anderem aufgrund einer Hausarbeit, die ich im Rahmen des MBA Studiums angefertigt und der Geschäftsführung vorgelegt habe, konnte ich den ersehnten Karriereschritt in das Krankenhausmanagement schon während des MBA Studiums vollziehen."
Absolventenstimmen

Dr. med. Claudia Pötzsch,
MBA Student 2013
Leiterin Unternehmensentwick- lung Karl-Olga-Krankenhaus

Health Care Management Institute
Empathie & Führung

Empathie&Führung

Leitende Ärzte stehen vor großen Herausforderungen in der Führung ihrer Mitarbeiter. Auf der einen Seite haben sie sich um das Wohl des Patienten zu kümmern und dürfen dabei auf der anderen Seite sowohl die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter als auch die wirtschaftl. Ansprüche der Krankenhausleitung nicht aus den Augen verlieren...

Lesen Sie mehr über das Konzept der empathischen Führung in unseren News.

Web 2.0

Web 2.0

Das Web 2.0 hat auch schon längst das Gesundheitswesen erfasst. Sukzessive werden die klassischen Kommunikations- formen durch die dialogfähigen Anwendungen im Web 2.0 ersetzt. Selbst das stark regulierte deutsche Gesundheitswesen kann sich dem Trend des Dialogmarketing nicht entziehen...

Lesen Sie mehr über die Gesundheitskommunikation im Web 2.0 in unseren News.
DFGMA

DFGMA

Der Fokus der Fachgesellschaft liegt auf der Entwicklung von Forschungsideen, der Generie- rung von Forschungsergebnissen und der Etablierung und Weiter- entwicklung von praktischen Instrumenten zum Market Access.
Darüber hinaus dient die Fachgesellschaft als Plattform für praktischen Erfahrungsaustausch und theoretischen Wissens- transfer.

Erfahren Sie mehr zur DFGMA .
Health Care Management Institute
Health EBS

Health EBS

Gezielt Kontakte knüpfen im weltweiten Netzwerk, das ist das Ziel der Health EBS.
Der zum Alumni-Netzwerk gehörende Verein bietet ein Netzwerk über die Grenzen von Hochschulen und Jahrgängen hinaus. Jeder soll jeden erreichen können!
Die Mitglieder erwarten weltweite, exklusive Networking-Events.

Lernen Sie mehr über Health EBS kennen.
Organisation

Organisation

Ein Klinikkonzern hat die Grund- sätze zur Organisations- und Leitungsstruktur verabschiedet und konzernweit einen Abbau der Hierarchiestufen in der pflege- rischen Leitungsstruktur beschlossen!
Das anwendungsorientierte und wissenschaftlich fundierte Vor- gehen erstreckt sich kontinuier- lich über den gesamten Evaluationsverlauf.
Mehr interessante Informationen zur Studie finden Sie unter dem News Beitrag.
PD Dr. med. Gerd Albuszies, MBA

Authentizität

"Die Frage lautete für mich nicht ob, sondern wann und wo eine hochwertige Qualifikation in der Gesundheitsökonomie zu erwerben ist. Die passenden Antworten findet man im Studium zum Executive MBA Health Care Management..."
Absolventenstimmen


PD Dr. med. Gerd Albuszies,
MBA
Chefarzt
GPR Klinikum GmbH
MBA Absolvent 2012
Health Care Management Institute
Niklas Götzen

Start- up

Wie praktikumsnah die Vorlesungen sind, sieht man an Success Stories wie diesen, die nach dem erfolgreichen MBA Abschluss zur Gründung eines eigenen erfolgreichen Start-up Unternehmens führen.

Näheres erfahren Sie hier.

Niklas Götzen, MBA
Geschäftsführer aumedo GmbH
MBA Absolvent 2012

Dr. med. Siegbert Stracke MBA

Firmengründung

"Unternehmergeist, Enthusiasmus, Neugier, Leidenschaft und Durchhaltevermögen. Mit diesen Worten verbinde ich meine persönlichen Erfahrungen mit dem MBA-Studiengang an der EBS...."
Absolventenstimmen

Dr. med. Siegbert Stracke
MBA

MBA Absolvent 2011





Für eventuelle Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Health Care Management Institute
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Institutsleiter: Prof. Dr. Ralph Tunder, Geschäftsführung: Georg Nikolaus Garlichs, Kanzler; Olaf Bernd Güllich, COO
EBS-Community